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Herkunft

Jeder Mensch stammt von zwei Menschen ab, die von zwei Menschen abstammen, die von zwei Menschen abstammen, die von zwei Menschen abstammen…

Ich bin vertikal verbunden über meine Vorfahren, horizontal mit meinen Geschwistern und Verwandten, Freunden und Feinden.

Ich bin geprägt von Herkunft, Gesellschaft und Zeitgeist. Ob ich mich blind diesen Prägungen ergebe, oder mich wach und bewusst damit auseinandersetze, hängt von mir selber ab.

Ich glaube, es ist gesünder, darüber hinauszuwachsen, als die Verbindung zu leugnen und zu kappen, denn dies geht nicht ohne Amputation, also dem Abtrennen von etwas, das zu mir gehört; zu meiner Geschichte, zu meiner Lebensaufgabe und meinem irdischen Weg.

 

 Ursprung

Sich dem Menschsein zu ergeben erfordert Mut und Demut, denn es ist ein aufreibendes Lebensprojekt.

Wer dann irgendwann beginnt, sich als Seele in einem Körper wahrzunehmen und sich seines Usprungs bewusst wird, der wird auch der Sehnsucht nach seiner wahren Quelle begegnen, dem Ursprung des Seins.

Und damit auch der Verbundenheit, die alles umfasst.

Das Mysterium des doppelten Ursprungs des Menschen…

Regula Fischer

Ich bin 1964 geboren und wuchs mit einem älteren Bruder und einer jüngeren Schwester auf.

Auf der Suche nach meiner Lebensaufgabe, führte mich mein Weg  über die Krankenpflege und die intensiv erlebte Begleitung sterbender Menschen.

Mit 23 Jahren trat ich in ein geschlossenes Kloster ein, wo ich vier prägende Jahre verbrachte.
Nach meinem wohlüberlegten Austritt folgten neben meiner Arbeit als Pflegefachfrau, die Pilgerreise nach Santiago de Compostela und 12 Jahre in Poschiavo, wo ich mich im Spital in leitender Position in verschiedensten Zuständigkeitsbereichen engagierte.
Meiner inneren Berufung folgend, schloss ich 2003 die vierjährige, berufsbegleitende Ausbildung an der Barbara Brennan School of Healing ab.

Seit 2014 lebe ich in Bern und arbeite als Operationsfachfrau in der Zanzi Clinic in Lausanne .

Nach dem Abschluss in psychologischer Handanalyse bei Daniela Maiwald und den dadurch gewonnen Einsichten über meine Lebensaufgaben, beginne ich nach einjähriger Zeit des Reifens und der Innenschau meinen Blog Homo Mysticus.

Ich tue dies nicht ohne eine gewisse Scheu, denn der Anspruch, dem Blogtitel gerecht zu werden, entspricht einem tiefen Anliegen und Bedürfnis. Und dies wohlwissend, dass ich ein Mensch auf dem Weg bin, vor Tücken und Fallen nicht gefeit, mit Fehlern und Schwächen behaftet, aber auch voller Lebensfreude, mannigfaltigen Interessen, lebendiger Phantasie und tiefgreifenden Erfahrungen.